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Blind das Produkt auf den Markt bringen – ein Grund, weshalb so viele Unternehmen scheitern. Rechts und links passiert so viel, was den Kaufprozess der Kunden beeinflusst. Entscheidend dabei ist, vor allem die Kundenmotivation hinter dem Kauf zu verstehen. Letztlich muss der Job der Kunden, der zu bearbeiten gilt, gefunden werden. Aber nicht nur Du suchst diesen Job, sondern auch deine Konkurrenz. Daher solltest du also den Wettbewerb und die Umwelt, in der Du dich bewegst, verstehen.

Erweitere den Blick auf die Konkurrenz

Dabei kann von vornherein gesagt werden, dass nicht nur Unternehmen mit den gleichen Produkten als Konkurrenz zu verstehen sind. Im Grunde bestimmen deine Kunden, welche Produkte ihre Bedürfnisse stillen und ihre Problem lösen und somit wer zur Konkurrenz gehört.

Wenn Du zum Beispiel Milkshakes verkaufst, dann sind nicht nur alle Milkshakes von anderen Firmen deine Konkurrenten, sondern auch der Kaffee, die Banane oder das Snickers, welche noch schnell gegessen werden, um den Hunger bis 12 Uhr zu stillen. Der Job heißt hier: Flott den Hunger stillen. Ausgehend von dem zu erfüllenden Job wird der Blick auf die möglichen Konkurrenzprodukte gerichtet. Beschränke den Wettbewerb nicht auf Produkte mit ähnlicher Funktionalität oder äußerer Erscheinung. Nur weil ein Produkt eine ähnliche Funktion hat, bedeutet es nicht zwingend, dass es auch zu Deinen Konkurrenten gehört.

Die Anzahl der Konkurrenz erweitert sich dadurch meist, jedoch steht der Kunde und seine Bedürfnisse stärker im Mittelpunkt. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass ein Konkurrenzprodukt nur dann zur Konkurrenz gehört, wenn tatsächlich ein Kunde zwischen den Produkten wechselt, um seine Bedürfnisse zu befriedigen. Also nur dann, wenn ein Beweis (z.B. durch Interviews) vorliegt. Ansonsten ist es reine Vermutung. Studiere also die Beziehung zwischen Kunden, Produkten und Wettbewerb nicht nur von außerhalb. Fragen lautet die Devise.

Stetige Veränderung der Konkurrenzlandschaft

Aktualisiere kontinuierlich die Wettbewerbsszene mit laufendem Feedback der Kunden. Die beste Wahl ist es, regelmäßig mit Deinen Kunden zu reden und weiterhin Neue zu befragen. So kannst Du herausfinden, wen sie als Wettbewerber ansehen und wen nicht.

Analyse der Konkurrenz

Steht die Konkurrenz fest, sollte diese darauf aufbauend auch genauer analysiert werden.

  • Haben die Verkäufe des Konkurrenzproduktes irgendeinen Einfluss auf die Verkäufe von meinem Produkt?
  • Welche Gemeinsamkeiten & Unterschiede lassen sich finden?
  • Warum entscheidet sich der Kunde für die Konkurrenz? Warum für mich?

Diese und mehr Fragen, helfen dabei den Blick auch auf die Wettbewerber zu lenken.

Fazit

Es gibt nie den „richtigen Weg“ ein Geschäft aufzubauen. Das Leben ist voll von unbekannten und unwissenden Veränderungen. Jobs-to-be-done ist jedoch eine hilfreiche Unterstützung, ein grober Rahmen, der Dir hilft deine Umwelt zu verstehen und bestmöglich darin zu interagieren. Es hilft dabei den Wettbewerb zu verstehen, denn auch der Blick auf die Konkurrenz beginnt immer beim Kunden.

 

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